Unter dem Leitgedanken „Myasthenie ist kein Sprint, sondern ein Dauerlauf“ kamen Mitte Januar 111 Teilnehmende in Neuss und virtuell zusammen. Auch in Hannover und Frankfurt fanden Events mit Livestream statt und ermöglichten einen standortübergreifenden fachlichen Austausch zwischen Ärzt:innen und Apotheker:innen.
Im Fokus standen aktuelle Erkenntnisse zur Behandlung der generalisierten Myasthenia gravis (gMG) sowie neue Perspektiven für eine langfristig ausgerichtete Patientenversorgung. Fünf Referent:innen – die Professoren Andreas Meisel, Tobias Ruck, Christiane Schneider-Gold und Antonios Bayas aus Deutschland und Professor Shelly aus Israel – beleuchteten die Erkrankung, stellten zentrale Eckdaten sowie relevante Ergebnisse aus der Zulassungsstudie vor. Professor Shelly gab Einblicke in erste Erfahrungen aus der klinischen Praxis.
gMG ganzheitlich denken
Was deutlich wurde: Myasthenia gravis geht weit über bekannte körperliche Symptome hinaus. Neben Muskelschwäche und schneller Ermüdung ist auch die psychische Belastung für viele Betroffene relevant. Eine erfolgreiche Behandlung sollte daher zwei Aspekte parallel adressieren: eine schnelle Symptom- sowie eine kontinuierliche Krankheitskontrolle.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion beantworteten die Professor:innen Ruck, Schneider-Gold und Bayas gemeinsam Fragen aus dem Publikum sowie aus dem Referentenkreis. Unsere Kollegin Maria Iossifidou moderierte das Event in Neuss.
Mehr als Symptomfreiheit
Kontinuierliche Versorgung bedeutet für Menschen mit Myasthenia gravis mehr als dass einzelne Symptome abklingen – sie kann ihnen helfen, ihren Alltag planbarer zu machen und ihre psychische Belastung verringern. J&J setzt sich dafür ein, den Zugang zu einer solchen Versorgung zu erleichtern.
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