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Neue Umfrage zeigt Belastung bei Blasenkrebs

J&J veröffentlicht Daten von weltweiter Umfrage: Blasenkrebs belastet viele Patient:innen weit über die Therapie hinaus

Eine medizinische Fachkraft spricht mit einem Patienten. Sie erklärt ihm etwas und zeigt dabei mit einem Stift auf ein Klemmbrett, das im Vordergrund zu sehen ist.

Eine Blasenkrebs-Erkrankung führt oft zu erheblichen psychischen und emotionalen Belastungen. Trotzdem sprechen viele Betroffene ihre Probleme nicht offen an. Auch in Deutschland zeigen sich Kommunikationslücken und der Wunsch nach neuen Therapieoptionen.

Johnson & Johnson hat gemeinsam mit der International Bladder Cancer Group (IBCG), der World Bladder Cancer Patient Coalition (WBCPC), dem Bladder Cancer Advocacy Network (BCAN) sowie dem Marktforschungsunternehmen The Harris Poll eine internationale Umfrage durchgeführt. Das Thema: Lebensrealität von Menschen mit Blasenkrebs. Die Ergebnisse: Die Belastung durch die Erkrankung geht für viele Betroffene weit über die medizinische Behandlung hinaus.

Große Kommunikationslücken und hohe Belastung im Alltag

Für die globale Befragung wurden über 800 Patient:innen mit nicht-muskelinvasivem Blasenkrebs (NMIBC) sowie mehr als 800 Urolog:innen in sechs Ländern befragt. Auch in Deutschland bleiben psychische und emotionale Auswirkungen häufig unausgesprochen: Rund jede dritte betroffene Person gibt an, Sorgen und Ängste nicht offen anzusprechen – während viele Ärzt:innen vom Gegenteil ausgehen.

Viele Patient:innen berichten zudem von erheblichen Einschränkungen im Alltag. Darunter verpasste Familienmomente, sozialer Rückzug sowie die Herausforderung, die Kontrolle über den eigenen Körper zu be- oder das eigene Selbstwertgefühl zu erhalten. Die Ergebnisse verdeutlichen, wie stark Blasenkrebs mitsamt seiner Behandlung die Lebensqualität beeinflussen können.

Wunsch nach neuen Therapieoptionen und ganzheitlicher Versorgung

Auch beim Thema Behandlungsmöglichkeiten zeigt die Umfrage deutlichen den Bedarf an alternativen Behandlungsmöglichkeiten: Rund 80 Prozent der befragten Patient:innen, denen die Harnblase entfernt wurde, äußerten diesen Wunsch.

Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer ganzheitlichen Krebsversorgung. Neben medizinischen Aspekten braucht es mehr Raum für offene Gespräche über psychische Belastungen, Lebensqualität und individuelle Therapieziele.

EM-203812